Vibriersiebe

Sie teilen Schüttgüter in mehrere Korngrößenbereiche auf, sieben geringe Mengen von Über- oder Unterkorn ab oder trennen Verunreinigungen und Fremdstoffe vom Siebgut. Vibriersiebe (Schwingsiebe) arbeiten mit gerichteten Schwingungen, die bei speziellen Produkten und abhängig von den Einbauverhältnissen ausgewählt werden. Die Siebmaschinen können unterschiedliche Fraktionen gleichzeitig trennen. Dabei richtet sich die Wahl des Siebelages nach der Aufgabenstellung.
Vorteile und Nutzen
Vibriersiebe zeichnen sich aus durch:
- geringe Betriebskosten
- hohe Betriebssicherheit
- hohe Standzeit
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- kompakte Bauform
- staubgeschützte Ausführung möglich
- geringer Verschleiß
- unterschiedliche Siebleistung möglich, je nach Baugröße und Ausführung
- unterschiedliche Siebformen und Siebmaschen möglich
- unterschiedliche Siebmaterialien möglich (PU, Federstahl, VA, Spaltsiebe, Lochbleche etc.)
- Einsatz in den Branchen Bergbau, Gießerei, Lebensmittel, Pharma, Chemie, Recycling, Stahl, Steine/Erden/Zement
Sie werden eingesetzt zum:
- Sieben
- Klassieren
- Trennen
- Schutzabsieben
Aufbau

Die Hauptkomponenten sind:
- Siebkörper mit Antriebstraverse
- Siebeinsätze/-Kassetten, Spannsiebbeläge
- Antrieb (Magnetvibrator/en, Unwuchtmotor/en oder Unwuchterreger)
- Ein-/Auslaufstutzen möglich
- elastische Abstützelemente
- flexible Dichtungen
Auswahl
Die Dimensionierung ist abhängig von:
- Fördergut
- Anforderung an die Siebleistung und Siebgenauigkeit
- Durchsatzmenge
- erforderliche Geometrie
- mögliche Einbaumasse
Kennzahlen
- Längen: bis 9.000 mm
- Breiten: bis 4.000 mm
- Durchsatzleistungen: bis ca. 750 m3/h
- Antriebe: Magnetvibrator, Unwuchtmotor, Unwuchterreger

